So schön war es. Deshalb kamen wir in die Prignitz.

18 12 2008

Familie Hampel aus Beckenthin berichtet:

Vor fünf Jahren zogen wir von Berlin in die Prignitz. – Einiges hat sich seit dem entwickelt.

Leider auch die steigende Anzahl der unübersehbaren Windräder.

beckenthin_damals

So weit und frei, war der Blick aus unserem Haus vor einiger Zeit. Nun sehen wir auf drei Windräder, die abends sehr aufdringlich blinken. Demnächst soll in Höhe der hinteren Baumreihe auch noch eine 110 KV-Freileitung mit dazugehörigen Masten dazu kommen.

Verwandte und Bekannte aus anderen Landesteilen merken bei jedem Besuch die wachsende und massive Ansammlung der Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energie. Einstimmig finden unsere Besucher und wir, dass sich das Aussehen der Prignitz durch diese Entwicklung sehr zum Nachteil verändert hat.

familie_hampelWir verbringen unsere Urlaube häufig in Deutschland. Aufgefallen ist uns, dass in den alten Bundesländern selten Windräder zu sehen sind. Noch weniger in diesem massiven Auftreten wie in den neuen Bundesländern, respektive der Prignitz.

Festgestellt haben wir außerdem, dass es inzwischen verschwindend wenige Plätze in der Prignitz gibt, von denen eine freie Rundumsicht über 400 Metern möglich ist, ohne dass der Blick auf Windräder oder Hochspannungsleitungen trifft.

Wer den Strom über der Erde produziert, soll ihn wenigstens unter der Erde transportieren.
Deshalb machen wir mit bei: Hochspannung tief legen. Für eine Prignitz mit Weitblick!

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